Maria 2.0 - Katholischer Aufbruch - Schwäbisch Gmünd
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Adventsandacht am 04.12.

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Veröffentlicht: 22. Oktober 2026

Wie jedes Jahr wollen wir zu Beginn der Adventszeit zusammen einen Gottesdienst feiern und laden dazu am Freitag 04.12. um 18:30 Uhr herzlich in die Kirche St. Michael in der Weststadt ein.

 

Vortrag am 21.10.: Macht in der Kirche nur für Männer – was sagt das Neue Testament?

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Veröffentlicht: 15. September 2026

Am Mittwoch 21. Oktober um 19 hält Prof. Dr. emeritus Michael Theobald aus Tübingen im Refektorium im Prediger (Schwäbisch Gmünd) einen Vortrag:

Nach katholischer Lehre führt sich die Kirche über ihr Bischofskollegium auf die zwölf Apostel zurück, von Jesus zur Leitung seiner Kirche eingesetzt. Damit steht für alle Zeiten fest: Die Nachfolger der Apostel und die von ihnen "Geweihten" können nur Männer sein. Und: Wer beim Eucharistischen Mahl die "Wandlungsworte" spricht, kann nur männlichen Geschlechts sein. Die Praxis der frühen Kirche verrät jedoch eine andere Sicht.

In seinem Vortrag zeigt Prof. Theobald auf, wie fragwürdig dieses Konzept der apostolischen Nachfolge ist. Ebenso hinterfragt er das damit zusammenhängende priesterzentrierte Verständnis der Eucharistie.

Veranstaltet wird dieser Abend von Maria 2.0, Aktionsgruppe Schwäbisch Gmünd und der Stabsstelle für Chancengleichheit Schwäbisch Gmünd

Auch in neuen Strukturen brauchen wir Priesterinnen

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Geschrieben von: Michael Hohler
Veröffentlicht: 16. Juni 2026

Aktion zur Regionalkonferenz mit Bischof Klaus Krämer am 10. Juli 2026 im Münster in Schwäbisch Gmünd

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Unstrittig ist beim aktuellen Stand und der voraussehbaren Entwicklung der pastoralen und finanziellen Ressourcen unserer Diözese, dass auch Strukturreformen notwendig sind.
Uns ist es wichtig darauf hinzuweisen, dass die Einrichtung von Großpfarreien, wie sie der Diözesanrat beraten und der Bischof beschlossen haben, in diesem Umfang nicht notwendig wären, wenn unsere Forderungen nach Öffnung aller Weiheämter für Frauen und Abschaffung des Pflichtzölibats (siehe Thesen vom Maria 2.0) umgesetzt würden. Auch in neuen Gemeindestrukturen brauchen wir Priesterinnen. Wir sehen in der geplanten Strukturreform auch den Versuch, die Ungleichberechtigung von Frauen aufrecht erhalten zu können, weil ja alle Pfarrstellen weiterhin mit Männern besetzt werden können.   
Somit dient die beschlossene Strukturreform unserer Ansicht nach nicht zuletzt dem Erhalt klerikaler Macht, da die Größe der neuen Gemeinden so gewählt wurde, dass auch mittelfristig immer ein geweihter Mann als Pfarrer zur Verfügung steht, bei dem die Letztverantwortung liegt. Frauen (wie alle sogenannte Laien) bleiben auch in Zukunft, selbst wenn sie Leitungsämter innehaben, von priesterlichem "Segen" abhängig.

 

Dies haben wir demonstrierend den Teilnehmenden der Regionalkonferenz mit auf den Weg gegeben.

Besuch von Ausstellung „Wish you were queer“ im Prediger

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Veröffentlicht: 12. August 2025

Eine Gruppe von uns besuchte im August die Ausstellung "wish you were queer“ im Museum im Prediger. Dort wird noch bis zum 26.10. LSBTI* (Lesben, Schwule, Bisexuelle, trans, inter und weitere) in der Kunst sichtbar gemacht. Dabei fanden sich viele Querverweise zur Kirche und deren Geschichte: Von der Hexenverfolgung, die besonders auch lesbische Frauen verfolgte (weil sie öfters zu gesellschaftlichen Außenseiterinnen gemacht wurden und sich nicht einem Ehemann unterwerfen wollten), über eine "Volksheilige“ Wilgefortis als gekreuzigte Frau mit Bart bis zum Heiligen Sebastian als Symbol der Schwulen. 

Von den dunkelsten Kapiteln der Hexenverbrennung ist man in der katholischen Kirche zum Glück schon weit entfernt, aber dennoch werden weiterhin Menschen wegen ihrer Sexualitätund ihrer Identität in der Kirche nicht voll akzeptiert. Darauf möchte die Bewegung Maria 2.0 mit zwei ihrer Thesen auch aufmerksam machen: 

1. #gerecht: In unserer Kirche haben alle Menschen Zugang zu allen Ämtern. (...)

4. #bunt: Unsere Kirche zeigt eine wertschätzende Haltung und Anerkennung gegenüber selbstbestimmter achtsamer Sexualität und Partnerschaft. Denn die offiziell gelehrte Sexualmoral ist lebensfremd und diskriminierend. Sie orientiert sich nicht am christlichen Menschenbild (...)

Hoffnung war in der Ausstellung dabei zu sehen, dass in den letzten Jahrzehnten Fortschritte zu mehr Akzeptanz gemacht wurden. Nach der Abschaffung der strafrechtlichen Verfolgung von Homosexualität Ende der 60iger Jahren kam es zu immer mehr sichtbarer Repräsentanz in Kunst und Medien. Dennoch gibt es noch einen weiten Weg, bis Menschen nicht mehr verfolgt werden, weil sie LSBTI* sind. In Schwäbisch Gmünd setzt sich eine Gruppe für die Rechte von Geflüchteten ein, die in ihren Heimatländer sogar die Todesstrafe aufgrund ihrer sexuellen Orientierung befürchten. Gerade auch in diesen Ländern wäre eine Stimme der katholischen Kirche wichtig, die sich für die Menschenwürde aller einsetzt. 

 

 

#hoffen geht - Pilger:Innentag

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Geschrieben von: Martin Jeschke
Veröffentlicht: 30. Juni 2025

An vielen Orten machen sich in diesen Wochen Pilger:innen von allen deutschlandweiten Maria 2.0 Gruppen unter dem Leitwort #hoffen geht miteinander auf den Weg. 

Die Gmünder Gruppe pilgerte als Teil dieser Gemeinschaft am 29. Juni um den Stuifen. Sie befassten sich in 4 Stationen mit dem Psalm 71, der von der Hoffnung auf Gott singt. Sie verheißt Gerechtigkeit und Befreiung: für uns persönlich, für unsere Kirche, für unsere Welt. Uns vereint die Sehnsucht nach Glauben, Hoffnung und Begegnung.


Pilgerinnentag2025 1

Pilgerinnentag2025 2

Wir werden weiter hoffen und in Bewegung bleiben. Auch in und für unsere Kirche, von der wir ein Teil sind. Wir werden nicht lockerlassen, immer wieder eine Kirche zu träumen und - bestärkt durch Gottes Wort- Gerechtigkeit und volle Würde für Frauen einzufordern.
Als Maria2.0 Bewegung hoffen und gehen wir weiter.

Dazu segne uns Gott
die Lebendige, der Sohn unser Bruder und die Heilige Geistkraft.
Amen

  1. Solidaritätsaktion - Was wäre die Kirche ohne ihre ehrenamtlichen Frauen?
  2. Weil Gott so viel mehr ist als Herr!
  3. Gesegnetes Neues Jahr 2025!
  4. Jubiläum und Start in den Advent

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