Aktuelles
- Details
Am 29.01.2026 demonstrierten viele reformfreudige Frauen und Männer vor dem Veranstaltungsort der Versammelten des Synodalen Weges.
Auch aus unserer regionalen Gruppe Maria 2.0 – Katholischer Aufbruch Schwäbisch Gmünd waren wir dort vertreten.
Dabei ging es zunächst darum, den synodalen Weg zu unterstützen, welcher eine Beteiligung von Laien (m/w/d) erstmals ermöglichte. Die Teilnehmenden und insbesondere auch die Bischofskonferenz sollten ermutigt werden, weitere Schritte in Richtung Priesteramt der Frau und der Aufhebung des Zölibats zu gehen.
Mit dabei war der Fußabtreter mit dem Motto "Mutig für Gleichberechtigung eintreten. Amen."


- Details
Unser nächstes Treffen ist am Dienstag 10. Februar um 18:30 Uhr im Gemeindezentrum in Straßdorf (Pfarrer-Hieber-Platz 2).
Interessierte sind dazu ebenfalls herzlich eingeladen. Nehmen Sie gerne über das Kontaktformular der Website Kontakt zu uns auf.
- Details
Unser nächstes Treffen ist am Freitag 28. November 19:00 Uhr in St. Michael.
Es gibt zunächst eine stimmungsvolle Andacht zum beginnenden Advent. Danach wollen wir gemütlich zusammensitzen.
Interessierte sind dazu ebenfalls herzlich eingeladen. Nehmen Sie gerne über das Kontaktformular der Website Kontakt zu uns auf.

- Details
Eine Gruppe von uns besuchte im August die Ausstellung "wish you were queer“ im Museum im Prediger. Dort wird noch bis zum 26.10. LSBTI* (Lesben, Schwule, Bisexuelle, trans, inter und weitere) in der Kunst sichtbar gemacht. Dabei fanden sich viele Querverweise zur Kirche und deren Geschichte: Von der Hexenverfolgung, die besonders auch lesbische Frauen verfolgte (weil sie öfters zu gesellschaftlichen Außenseiterinnen gemacht wurden und sich nicht einem Ehemann unterwerfen wollten), über eine "Volksheilige“ Wilgefortis als gekreuzigte Frau mit Bart bis zum Heiligen Sebastian als Symbol der Schwulen.
Von den dunkelsten Kapiteln der Hexenverbrennung ist man in der katholischen Kirche zum Glück schon weit entfernt, aber dennoch werden weiterhin Menschen wegen ihrer Sexualitätund ihrer Identität in der Kirche nicht voll akzeptiert. Darauf möchte die Bewegung Maria 2.0 mit zwei ihrer Thesen auch aufmerksam machen:
1. #gerecht: In unserer Kirche haben alle Menschen Zugang zu allen Ämtern. (...)
4. #bunt: Unsere Kirche zeigt eine wertschätzende Haltung und Anerkennung gegenüber selbstbestimmter achtsamer Sexualität und Partnerschaft. Denn die offiziell gelehrte Sexualmoral ist lebensfremd und diskriminierend. Sie orientiert sich nicht am christlichen Menschenbild (...)
Hoffnung war in der Ausstellung dabei zu sehen, dass in den letzten Jahrzehnten Fortschritte zu mehr Akzeptanz gemacht wurden. Nach der Abschaffung der strafrechtlichen Verfolgung von Homosexualität Ende der 60iger Jahren kam es zu immer mehr sichtbarer Repräsentanz in Kunst und Medien. Dennoch gibt es noch einen weiten Weg, bis Menschen nicht mehr verfolgt werden, weil sie LSBTI* sind. In Schwäbisch Gmünd setzt sich eine Gruppe für die Rechte von Geflüchteten ein, die in ihren Heimatländer sogar die Todesstrafe aufgrund ihrer sexuellen Orientierung befürchten. Gerade auch in diesen Ländern wäre eine Stimme der katholischen Kirche wichtig, die sich für die Menschenwürde aller einsetzt. 
- Details
An vielen Orten machen sich in diesen Wochen Pilger:innen von allen deutschlandweiten Maria 2.0 Gruppen unter dem Leitwort #hoffen geht miteinander auf den Weg.
Die Gmünder Gruppe pilgerte als Teil dieser Gemeinschaft am 29. Juni um den Stuifen. Sie befassten sich in 4 Stationen mit dem Psalm 71, der von der Hoffnung auf Gott singt. Sie verheißt Gerechtigkeit und Befreiung: für uns persönlich, für unsere Kirche, für unsere Welt. Uns vereint die Sehnsucht nach Glauben, Hoffnung und Begegnung.


Wir werden weiter hoffen und in Bewegung bleiben. Auch in und für unsere Kirche, von der wir ein Teil sind. Wir werden nicht lockerlassen, immer wieder eine Kirche zu träumen und - bestärkt durch Gottes Wort- Gerechtigkeit und volle Würde für Frauen einzufordern.
Als Maria2.0 Bewegung hoffen und gehen wir weiter.
Dazu segne uns Gott
die Lebendige, der Sohn unser Bruder und die Heilige Geistkraft.
Amen