Maria 2.0 - Katholischer Aufbruch - Schwäbisch Gmünd
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Gottesdienst zum Weltfrauentag

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Veröffentlicht: 11. März 2026

Am 08. März war Weltfrauentag, der dieses Jahr von der Landtagswahl weitestgehend überschattet wurde und wir feierten gemeinsam in St. Michael einen Gottesdienst. 

Jesus sprach im sonntäglichen Evangeliumstext mit einer Frau, die ihre eigene belastende Vergangenheit mitbringt und zudem aus einer Bevölkerungsgruppe kam, die nicht in den Tempel gehen durfte, also ausgestoßen war. Er führt mit einer Frau tiefgründige theologische Gespräche. Er hört und sieht sie, wie sie ist.

Mit Blick auf die Frau am Jakobsbrunnen sprach eine Gruppe rund um Maria 2.0 über je ihre eigene Sichtweisen und Gedanken. 

Beschwingt durch gute Musik mit Orgel und Schlagzeug gingen wir noch bei einem guten Schluck Wasser ins gemeinsame Gespräch.

 

Vortrag: Frauen in der katholischen Kirche - Ein Schritt vor, zwei zurück?

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Veröffentlicht: 01. März 2026

Vortrag: "Frauen in der katholischen Kirche - ein Schritt vor, zwei zurück"?

Am Mittwoch den 11. März findet um 19 Uhr im Prediger Refektroium Schwäbisch Gmünd ein Vortrag von Elisabeth Zoll, Redakteurin der Südwest Presse statt. Keb Ostalbkreis, Maria 2.0, Frauenbund und die Stabsstelle Chancengleichheit laden zu diesem Abend ein, bei dem es um Reformperspektiven geht und die Frage, wie politisch Kirche sein soll. 

Eintreten für Gleichberechtigung - Demonstration zum Synodalen Weg in Stuttgart

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Veröffentlicht: 03. Februar 2026

Am 29.01.2026 demonstrierten viele reformfreudige Frauen und Männer vor dem Veranstaltungsort der Versammelten des Synodalen Weges.

Auch aus unserer regionalen Gruppe Maria 2.0 – Katholischer Aufbruch Schwäbisch Gmünd waren wir dort vertreten.

Dabei ging es zunächst darum, den synodalen Weg zu unterstützen, welcher eine Beteiligung von Laien (m/w/d) erstmals ermöglichte. Die Teilnehmenden und insbesondere auch die Bischofskonferenz sollten ermutigt werden, weitere Schritte in Richtung Priesteramt der Frau und der Aufhebung des Zölibats zu gehen.


Mit dabei war der Fußabtreter mit dem Motto "Mutig für Gleichberechtigung eintreten. Amen."

Nächstes Treffen: 20. April 2026

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Veröffentlicht: 02. Februar 2026

Unser nächstes Treffen ist am Montag, 20. April um 18:00 Uhr im Gemeindezentrum in Böbingen (Kirchberg).
Vorher, um 17:15 gibt es die Möglichkeit die Böbinger Jahreskrippe anzuschauen, die auch unsere Bewegung und unsere Anliegen thematisiert.

Interessierte sind dazu ebenfalls herzlich eingeladen. Nehmen Sie gerne über das Kontaktformular der Website Kontakt zu uns auf.

Besuch von Ausstellung „Wish you were queer“ im Prediger

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Veröffentlicht: 12. August 2025

Eine Gruppe von uns besuchte im August die Ausstellung "wish you were queer“ im Museum im Prediger. Dort wird noch bis zum 26.10. LSBTI* (Lesben, Schwule, Bisexuelle, trans, inter und weitere) in der Kunst sichtbar gemacht. Dabei fanden sich viele Querverweise zur Kirche und deren Geschichte: Von der Hexenverfolgung, die besonders auch lesbische Frauen verfolgte (weil sie öfters zu gesellschaftlichen Außenseiterinnen gemacht wurden und sich nicht einem Ehemann unterwerfen wollten), über eine "Volksheilige“ Wilgefortis als gekreuzigte Frau mit Bart bis zum Heiligen Sebastian als Symbol der Schwulen. 

Von den dunkelsten Kapiteln der Hexenverbrennung ist man in der katholischen Kirche zum Glück schon weit entfernt, aber dennoch werden weiterhin Menschen wegen ihrer Sexualitätund ihrer Identität in der Kirche nicht voll akzeptiert. Darauf möchte die Bewegung Maria 2.0 mit zwei ihrer Thesen auch aufmerksam machen: 

1. #gerecht: In unserer Kirche haben alle Menschen Zugang zu allen Ämtern. (...)

4. #bunt: Unsere Kirche zeigt eine wertschätzende Haltung und Anerkennung gegenüber selbstbestimmter achtsamer Sexualität und Partnerschaft. Denn die offiziell gelehrte Sexualmoral ist lebensfremd und diskriminierend. Sie orientiert sich nicht am christlichen Menschenbild (...)

Hoffnung war in der Ausstellung dabei zu sehen, dass in den letzten Jahrzehnten Fortschritte zu mehr Akzeptanz gemacht wurden. Nach der Abschaffung der strafrechtlichen Verfolgung von Homosexualität Ende der 60iger Jahren kam es zu immer mehr sichtbarer Repräsentanz in Kunst und Medien. Dennoch gibt es noch einen weiten Weg, bis Menschen nicht mehr verfolgt werden, weil sie LSBTI* sind. In Schwäbisch Gmünd setzt sich eine Gruppe für die Rechte von Geflüchteten ein, die in ihren Heimatländer sogar die Todesstrafe aufgrund ihrer sexuellen Orientierung befürchten. Gerade auch in diesen Ländern wäre eine Stimme der katholischen Kirche wichtig, die sich für die Menschenwürde aller einsetzt. 

 

 

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